Remark-Elf kommt böse unter die Räder

Christopher Walter (links)  und Maximilian Nuppeney (rechts).
Christopher Walter (links) und Maximilian Nuppeney (rechts).

SG Maifeld : SG Burgbrohl/Wassenach  6:1

 

Am ersten Rückrundenspieltag der Fußball-Kreisliga B Mayen kam die SG Burgbrohl/Wassenach beim Tabellenführer SG Maifeld mit 1:6 (0:3) böse unter die Räder. Die Elf von Thomas Remark geriet schon früh auf die Verliererstraße.

Die Maifelder Luca Gersabeck (3.), Artur Dschuasbaev (11.) und Jan Tullius (15.) hatten innerhalb einer Viertelstunde eine 3:0-Führung markiert. Die ersatzgeschwächten Gäste, denen mehrere Leistungsträger fehlten, zeigten kaum Gegenwehr und fanden in der Offensive nicht statt. Der Tabellenführer hätte aufgrund der spielerischen Überlegenheit eigentlich höher führen müssen.

Burgbrohls Trainer Remark hatte seine Schützlinge in der Pause kritisiert, die Spieler zeigten dann im zweiten Durchgang ein anderes Gesicht. „Nach einer unterirdischen ersten Halbzeit haben wir im zweiten Durchgang die Zweikämpfe angenommen und so das Ergebnis noch gerade eben im Rahmen gehalten“, erzählte Remark, dessen Mannschaft in der Tat dem Meisterschaftsaspiranten mutiger entgegentrat und durch Christopher Walter (68.) per Foulelfmeter den Ehrentreffer erzielte. Trotz aller Mühe konnten die Brohltaler allerdings drei weitere Gegentreffer nicht verhindern. Tullius (51.), Kevin Kasperski (65.) und Tim Pichler (74.) sorgten schließlich für einen standesgemäßen 6:1-Endstand. „Wir haben frühe Tore erzielt und insgesamt die gewünschte konzentrierte Leistung gezeigt“, resümierte ein zufriedener Maifelder Trainer Lars Lauber.

Die Kombinierten aus Burgbrohl und Wassenach stehen trotz der Niederlage weiterhin im gesicherten Tabellenmittelfeld (Rang neun) und sind am Samstag um 16.30 Uhr beim Tabellensechsten SG Eintracht Mendig/Bell II zu Gast. „Hier müssen wir Flagge zeigen, da wir noch Punkte benötigen, um nicht in den Tabellenkeller zu rutschen“, unterstreicht Remark und betont: „Wir haben abends unsere Weihnachtfeier, da wollen wir uns die gute Laune nicht verderben lassen.“

 

Es spielten:  Kloppe, Nuppeney, Schwarz, Walter, Mustafa, Klaprat, Aretz (68. Robe), Schmidgen (46. Menge), Seger, Wilke (65. Hoffbauer), Rossel.

 

Quelle: Blick Aktuell